Warum diese Versicherung nicht optional ist

Tätowierer und Piercer führen täglich Eingriffe am menschlichen Körper durch. Passiert dabei ein Fehler – eine Infektion durch Kontamination, eine allergische Reaktion, ein missglücktes Ergebnis mit gesundheitlichen Folgen – können daraus Schadensersatz- oder Schmerzensgeldforderungen entstehen, die schnell existenzbedrohende Höhen erreichen. Eine Berufshaftpflichtversicherung prüft die Berechtigung solcher Ansprüche und reguliert sie – oder wehrt unberechtigte Forderungen notfalls auch gerichtlich ab.

Was typischerweise abgedeckt ist

Was das für dich als Studio-Gründer bedeutet

Gerade beim Schritt in die Selbstständigkeit wird diese Versicherung häufig als „kann ich später machen" eingestuft. Das ist riskant: Der erste ernsthafte Zwischenfall passiert erfahrungsgemäß nicht erst nach Jahren im Geschäft, sondern kann jederzeit auftreten – auch bei sorgfältigster Arbeit. Ein Missgeschick, das ohne Absicherung dein gesamtes Geschäft gefährden könnte, kostet mit der richtigen Police oft nur einen überschaubaren Jahresbeitrag.

Tipp von Tom

„Ich habe die Berufshaftpflicht vom ersten Tag an abgeschlossen, noch bevor ich meinen ersten zahlenden Kunden hatte. Das war eine der besten unternehmerischen Entscheidungen, die ich getroffen habe – auch wenn ich sie zum Glück selten in Anspruch nehmen musste."

Worauf du beim Vergleich achten solltest

Nicht jede allgemeine Gewerbehaftpflicht deckt die spezifischen Risiken des Tätowierens automatisch ab. Achte auf Policen, die explizit für Tätowierer und Piercer konzipiert sind – mehrere Versicherer und Fachvermittler bieten inzwischen spezialisierte Tarife für genau diese Branche an. Vergleiche Deckungssummen, Selbstbeteiligung und ob Auslandsspots (z. B. Gastspots auf Conventions im Ausland) mitversichert sind.

Business-Grundlagen, die dich schützen

Versicherung, Verträge, Haftungsrisiken – im Business-Kurs bekommst du das komplette unternehmerische Fundament für dein Studio.

Zum Business-Kurs →