Wie die Zusammenarbeit entstanden ist
Mois ist bekannt für seinen Stil, seine Community und seinen unverwechselbaren Auftritt — und genau das war der Ausgangspunkt. Der Auftrag war klar: zwei Snackautomaten-Standorte brauchen ein komplettes, eigenständiges Branding, das sofort wiedererkennbar ist und zur Social-Media-Präsenz passt. Kein generisches Design, kein austauschbares Template.
Der Name „Candy Shop by Mois" war gesetzt. Was noch fehlte: alles andere. Visual Identity, Farbwelt, Typografie, der Look für die Schaufensterfolien — das haben wir gemeinsam von null aufgebaut.
Von der Skizze bis zur Folie
So hat der Prozess ausgesehen:
- Briefing & Konzept: Was ist die Zielgruppe? Welche Stimmung soll das Design transportieren? Wie verhält es sich zu den Inhalten, die Mois online zeigt? Diese Fragen standen am Anfang — nicht Photoshop.
- Visual Identity: Logo-Konzept, Farbpalette, Bildsprache — alles aufeinander abgestimmt und von Grund auf entwickelt. Kein Stock-Design, keine Vorlagen.
- Großformatdruck: Die fertigen Designs wurden für den Großformatdruck aufbereitet. Auflösung, Farbprofile, Randabfall — Fehler hier kosten Zeit und Geld.
- Anbringung vor Ort: 7er Ink hat die Folien selbst angebracht. An beiden Standorten. Wer schon mal großformatige Folien auf Schaufensterglas gesetzt hat, weiß: das ist handwerkliche Arbeit, die man nicht unterschätzt.
Das Besondere an dieser Kollaboration: Mois bringt eine eigene Ästhetik mit, die man nicht ignorieren darf. Das Design musste zu ihm passen — nicht zu dem, was ich persönlich schön finde. Genau das ist gutes Branding: Dein Stil tritt zurück. Die Marke des Kunden tritt vor.
Was Tattoo Artists aus solchen Projekten lernen können
Ich zeige diese Kollaboration nicht um zu prahlen — sondern weil sie etwas illustriert, das im Tattoo-Business oft unterschätzt wird: die eigene Marke.
Als Tätowierer bist du nicht nur Artist — du bist Marke. Dein Portfolio, dein Instagram-Auftritt, dein Studio-Look, deine Kommunikation: das alles sendet ständig Signale. Ob bewusst oder nicht.
- Dein Portfolio ist dein Branding. Wer konsequent einen Stil zeigt, zieht die richtigen Kunden an. Wer alles zeigt, zieht niemanden gezielt an.
- Design und Tattoo sind näher verwandt als du denkst. Komposition, Linienführung, Farbgebung, Wiedererkennbarkeit — das sind Tattoo-Prinzipien genauso wie Design-Prinzipien.
- Kollaborationen öffnen Türen. Gute Artists ziehen gute Projekte an. Mois hätte für dieses Branding zu einer reinen Designagentur gehen können — er ist zu 7er Ink gekommen. Vertrauen entsteht durch sichtbare Qualität.
Design als Einnahmequelle neben dem Tattoo
Ein Punkt, der für viele Artists interessant ist: Grafikdesign und Branding sind Fähigkeiten, die sich aus dem Tattoo-Handwerk direkt ableiten — und die als eigenständige Dienstleistung buchbar sind. Schaufenstergestaltung, Merch-Design, Logo-Entwicklung für andere Unternehmen: das sind reale Aufträge, die ein Artist mit den richtigen Skills annehmen kann.
Im Business-Kurs der 7er Ink Academy geht es genau darum: wie du dein Können monetarisierst, Einnahmequellen diversifizierst und als Artist professionell auftrittst — nicht nur am Stuhl, sondern als Gesamtbetrieb.
Als Artist auch im Business denken
Kollaborationen, Branding, Preisgestaltung, Social Media — der Business-Kurs zeigt dir, wie du dein Studio als professionelles Unternehmen führst.
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