PicoSure vs. NdYAG: die neuen Standards

PicoSure-Laser sind 2026 der neue Goldstandard für Tattoo-Entfernung. Sie senden kürzere Pulswellen als klassische Q-Switch-Laser – das bedeutet weniger Sitzungen, weniger Narbenrisiko und bessere Ergebnisse bei bunten Tattoos. Der Preis: PicoSure-Behandlungen kosten 200–600 Euro pro Sitzung, und es braucht trotzdem 6–15 Behandlungen. Eine komplette Entfernung ist teuer – und nicht immer zu 100% möglich bei tiefen Schwarz-Tattoos.

Was lässt sich entfernen und was nicht?

Schwarz ist am einfachsten zu entfernen – schwarze Pigmente absorbieren alle Laserwellenlängen optimal. Gelb und Hellgrün sind notorisch schwierig, manchmal unmöglich vollständig zu entfernen. Was viele nicht wissen: Professionelle Tattoos sind oft schwieriger zu entfernen als Amateurarbeiten – die Farbe sitzt tiefer und gleichmäßiger. Ein Knäuel-Tattoo vom Kumpel geht schneller raus als ein sauber gestochenes Studio-Tattoo.

Was bedeutet das für Tätowierer?

Als Artist solltest du über Entfernung Bescheid wissen – Kunden fragen danach. Und: Cover-Ups sind oft eine Alternative zu Laser. Gutes Cover-Up-Wissen ist gefragter denn je. Ein Trend 2026: Intentionale "Fade"-Tattoos – Arbeiten die mit der Zeit verblassen sollen, mit Tinten designed für Kurzlebigkeit. Eine neue Nische für Artists die mit Veränderlichkeit arbeiten wollen.

💡 Toms Tipp

Wenn Kunden ein Cover-Up anfragen, lass sie vorher mindestens 1–2 Laser-Sitzungen machen wenn das Motiv sehr dunkel ist. Ein aufgehelltes Tattoo ist viel einfacher zu überarbeiten.